EU-Insolvenz

EU-Insolvenz in England

Falls Sie Wert legen, auf eine schnelle und unkomplizierte Entschuldung, entscheiden Sie sich für die EU-Insolvenz.

Die EU-Insolvenz ermöglicht die Entschuldung innerhalb von ca. 18 Monaten. Das bedeutet für Sie fünf Jahre Zeitersparnis im Vergleich zur deutschen Insolvenz. Doch auch aus zusätzlichen Gründen kann eine EU-Insolvenz für Unternehmer äußerst vorteilhaft sein.

Auf dem Gebiet der EUInsVO in Verbindung mit Insolvency Act verfüge ich inzwischen über einzigartige Kontakte sowie über Fachkenntnisse und werde Ihnen bei allen, sich aus der EU-Insolvenz ergebenden Rechtsfragen kompetent zur Seite stehen. Jedem, dem es möglich ist, empfehle ich dieses Verfahren.



In unserem Büro in der City of London steht Ihnen ein deutscher Anwalt zur Seite, der in England zugelassen ist. Er ist ermächtigt zur Entgegennahme von Insolvenzanträgen, das heißt: Sie müssen nicht persönlich zu Gericht.


EU-Insolvenz in England

Das Verbraucherinsolvenzverfahren nach englischem Recht bietet dem betroffenen Schuldner im Vergleich zu allen anderen nationalen Insolvenzordnungen in der EU die größten Vorteile.

Der größte Vorteil ist natürlich die Erteilung der Restschuldbefreiung binnen Jahresfrist.

Aber auch das Verfahren selbst ist vorteilhafter und lässt dem Schuldner weitaus mehr Freiheit, als beispielsweise die deutsche Insolvenzordnung.

Eine Zwangsvollstreckung vor der Insolvenz wie Pfändung, Durchsuchung, eidesstattliche Versicherung kommt in England praktisch nicht vor und es gibt weitere Vorteile.


In 18 Monaten schuldenfrei

  • Die Vorteile der EU-Insolvenz

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  • FAQ zur EU-Insolvenz

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Hier finden Sie ein Lexikon der wichtigsten Fachbegriffe rund um das englische Insolvenzverfahren.
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Vier Tipps zur EU-Insolvenz:

1. Sorgen Sie für gültige Ausweispapiere.
Als allerersten Schritt müssen Sie sich um Ihre Ausweise kümmern. Überprüfen Sie beide Dokumente auf ihre Gültigkeit für mindestens zwei Jahre. Falls zu alt, bitte sofort verlängern. Sollten die Ausweise während der Laufzeit der EU-Insolvenz ablaufen, ist kein deutsches Meldeamt mehr für Sie zuständig. Sie müssten sich zum Konsulat in London oder Paris begeben, was ziemlich aufwändig ist.

Tipp: Der Reisepass muss mindestens zwei Jahre gültig sein. Nach Ihrem Umzug lassen Sie z.B. „London“ als Wohnort in Ihren Reisepass eintragen.

2. Wählen Sie das Land für die EU-Insolvenz, das für Sie besser geeignet ist.
Im Gegensatz zum französischen bietet Ihnen die englische Privatinsolvenz viele Vorteile. Das englische Insolvenzverfahren ist einfacher und der Aufwand, den Sie zum Nachweis Ihres Lebensmittelpunktes betreiben müssen, wird in Frankreich weitaus höher und teurer sein. Andererseits werden Sie in England nicht von jeder Schuld befreit. Haben Sie Schulden, für die in England keine Befreiung vorgesehen ist, entscheiden Sie sich für Frankreich.

Tipp: Beziehen Sie die jeweiligen Rechtsfolgen der Restschuldbefreiungs-Beschlüsse der verschiedenen Länder in Ihre strategischen Überlegungen ein.

3. Erst abmelden, nachdem Sie ein Konto besitzen.
Oft wird empfohlen, sich sofort aus Deutschland abzumelden, weil dann keine Vollstreckungen des Gerichtsvollziehers mehr möglich sind. Das ist falsch. Einerseits wird allein die Abmeldung aus Deutschland den Gerichtsvollzieher nicht abhalten gegen Sie zu vollstrecken. Dazu sind zusätzlich Maßnahmen erforderlich. Andererseits haben Sie sich den einfachsten Weg zum Erhalt eines Girokontos verbaut. Also bitte die richtige Reihenfolge einhalten. Der Abmeldung aus Deutschland kommt ohnehin nur eine untergeordnete Bedeutung zu.

Tipp: Lassen Sie in Deutschland weiterhin gegen sich vollstrecken, es sei denn, triftige Gründe sprechen dagegen.

4. Die Unterkunft in England muss angemessen sein.
Immer wieder gibt es Sparfüchse, die wahre Löcher als Wohnung anmieten, nur um Geld zu sparen. Oder sie lassen sich auf Agenturen ein, mit Scheinadressen oder Unterkünften, wo 10 und mehr Deutsche angemeldet sind. Das geht schief. Wenn Engländer eines nicht leiden können, dann ist es, sich von Deutschen an der Nase herumführen zu lassen. Darauf reagieren sie allergisch. Wenn Sie beispielsweise in London eine Bruchbude für 400 GBP anmieten, wird Ihnen kein Richter abkaufen, dass Sie als Deutscher dauerhaft dort leben. Ihr Insolvenzantrag wird abgelehnt oder das laufende Verfahren gar annulliert.

Tipp: Ihre Unterkunft und alles andere müssen stimmig sein.









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