Wie wird das Insolvenzverfahren in England eingeleitet?

Das Gericht eröffnet das Insolvenzverfahren gegen eine Privatperson aufgrund eines eigenen Insolvenzantrages.

Antragsberechtigt ist die verschuldete Person selbst oder jeder Gläubiger mit einer Forderung über £750.
Bei einem Eigenantrag sind die gesetzlich vorgeschriebenen Formblätter zu verwenden. Diese beinhalten insbesondere einen umfangreichen Fragebogen zur Vermögenssituation und den privaten Verhältnissen.

[dropcap]Tip[/dropcap]Der Antrag ist unbedingt richtig auszufüllen. Man darf vor einem englischen Gericht nicht lügen. Gerade bei Abgabe des Insolvenzantrages muss man schwören, dass man die Wahrheit geschrieben hat. Wird man beim Lügen erwischt, wird das Insolvenzverfahren sofort und ohne Anhörung anulliert.

Inzwischen sehen sich die Gerichte die Insolvenzanträge der Deutschen genauer an. Die Anträge werden auf Ungereimtheiten geprüft. Wenn man beispielsweise angibt, dass man in London wohnt und das Telefon keine Londoner Vorwahl hat, kommt es zu Nachfragen.

Dies wiederum wird zur Folge haben, dass das Insolvenzverfahren nicht wie normalerweise üblich, sofort am gleichen Tag der Abgabe eröffnet wird. Sondern der Schuldner wird bis zu drei Monate später zu einem Hearing beim Insolvenzrichter vorgeladen.

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