Regelinsolvenzverfahren Antrag

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Lexikon: Regelinsolvenzverfahren Antrag

Den Regelinsolvenzverfahren Antrag können sich bei Gericht besorgen, selbst ausfüllen und dort abgeben.

Damit haben Sie das Regelinsolvenzverfahren beantrag und das Verfahren nimmt seinen Gang.

Das Regelinsolvenzverfahren ist ein so genanntes Gesamtvollstreckungsverfahren. Das heißt, der betroffene Schuldner hat die Verfügungsbefugnis über sein Vermögen an die Gläubiger verloren.

Das Gericht besitzt lediglich eine Überwachungsfunktion ob der Insolvenzverwalter das Verfahren entsprechend der Gesetzgebung betreibt. Das Verfahren wahrt in erster Linie die Rechte der Gläubiger, der Schuldner hat nicht viel zu erwarten.

Das Regelinsolvenzverfahren beginnt normalerweise damit, dass der betroffene Schuldner mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter ein Interview führt, in welchem er vollständig Auskunft über sein Vermögen erteilen muss.

In der Regel verläuft dieses Interview sehr freundlich und der Schuldner ist guter Dinge, dass alles doch nicht so schlimm wie erwartet verläuft.

Dies deshalb, weil die Insolvenzverwalter die offene Konfrontation mit dem Schuldner scheuen und die wirklich unangenehmen Dinge lieber schriftlich mitteilen.

Besonders unangenehm sind die so genannten Anfechtungsrechte, anhand welcher der Insolvenzverwalter Übertragungen an dritte Personen innerhalb der letzten 10 Jahre zurückholen darf.

Bei nahe stehenden Personen hat es der Insolvenzverwalter besonders einfach und wenn beispielsweise eine vor Jahren stattgefundene Vermögensübertragung an den Insolvenzverwalter ausgekehrt werden muss, wird es richtig unangenehm.Das deutsche Anfechtungsgesetz steht hier zu 100 % auf seiten der Gläubiger.

Sind Sie nicht ausreichend auf die Folgen des Regelinsolvenzverfahrens vorbereitet, werden Sie alle negativen Folgen zu spüren bekommen.

Einen erheblichen Teil der unangenehmen Folgen kann man durch geschickte Weichenstellung vor Abgabe des Insolvenzantrages vermeiden. Ich empfehle Ihnen deswegen dringend, sich vor Abgabe des Regelinsolvenzantrages von mir beraten zu lassen.

Problem ist außerdem, dass die Restschuldbefreiung in Gefahr ist, wenn der Insolvenzantrag und insbesondere die Gläubigerliste nicht vollständig und richtig ausgefüllt ist.

Ein Fehler in der Gläubigerliste wird zumeist erst nach Jahren festgestellt, nämlich wenn der Gläubiger den Fehler feststellt und einen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellt. Für Korrekturen ist es dann leider zu spät.

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