Maklerrecht

Maklerrecht

Wir beraten Immobilienmakler zur Optimierung ihrer Maklerverträge und setzen Provisionsansprüche durch. Das Know-how des Immobilienmaklers verflüchtigt sich leicht und viele Kunden versuchen, sich vor der Provision zu drücken.

Diese Gefahren im Blick, empfehlen wir Maklerverträge, die zumindest den gesetzlichen Spielraum maximal zugunsten des Maklers nutzen.

Wir beraten Sie zur Optimierung Ihrer Makler-Verträge und zeigen Ihnen auf, wie Sie sich bei der Geschäftsanbahnung aus rechtlicher Sicht so verhalten, dass ZUERST der Makleranspruch entsteht und Sie DANACH Ihr wertvolles Wissen preisgeben.


Optimierung der Verträge
Maklerverträge entstehen am besten schriftlich. Sie können aber auch nach mündlicher Abrede entstehen oder sogar aufgrund eines tatsächlichen Verhaltens.

Tatsächliches Verhalten dann, wenn beispielsweise der Kunde sich so verhält, dass der Makler darauf schließen darf, der Kunde akzeptiere einen kostenpflichtigen Maklervertrag.

Entscheidend für alle Vertragsformen ist, dass der Kunde Kenntnis von der Provisionspflicht erlangt und er den Maklerdienst auch in Anspruch nimmt, indem er sich Exposees oder die Objektanschrift zusenden lässt.

Andererseits muss der Kunde nicht in jedem Fall mit einer Maklerprovision rechnen. Entsteht für ihn der Eindruck, dass die andere Person die Provision bezahlen wird, mit der er später das Immobiien-Geschäft abschießen will, geht der Makler leer aus.


Durchsetzung der Maklerprovision
Wir nehmen Ihre Interessen bei der Durchsetzung Ihrer Makleransprüche wahr. Typisches Beispiel die Maklerprovision zu umgehen ist, dass eine andere Person, mit der kein Maklervertrag besteht, die Immobilie erwirbt.

In derartigen Fällen kann der Makler die Provision mit einem Auskunftsanspruch durchsetzen. Der Erwerber muss seine Verbindung mit dem scheinbaren Vertragspartner des Maklers, den Kaufpreis oder sogar den Kaufvertrag offenlegen und wird schließlich zur Zahlung verpflichtet.


Abmahnung eines Wettbewerbers
Wie überall tummelt sich auch in der Makler-Branche manches schwarze Schaf, das den lauteren Wettbewerb verletzt und wichtige Verbraucherrechte missachtet.

Ein solches unlauteres Verhalten müssen Sie sich nicht gefallen lassen. Sie können diesen Konkurrenten abmahnen und mittels Unterlassungserklärung zur Rückkehr in den erlaubten Rahmen zwingen.

Ignoriert der unlautere Konkurrent die Abmahnung, erfolgt eine gerichtliche Durchsetzung und Sie erhalten Schadensersatz.

Umgekehrt wird die Abmahnung häufig missbraucht, der Konkurrenz das Leben schwer zu machen. Kommt es hierzu, wäre zunächst die Rechtmäßigkeit der Abmahnung zu prüfen, um dann entweder beizugeben oder sich zu verteidigen.


Behörden-Erlaubnis gem. § 34c GewO
Wir beraten junge Makler zum Erwerb der behördichen Erlaubnis insbesondere nach § 34c GewO.
§ 34c GewO kommt aber auch dann wieder ins Spiel, wenn ein Entzug droht, weil das Unternehmen gerade nicht so gut läuft.

Sollte ein solcher unwahrscheinlicher Fall dennoch eintreten, beraten wir, welche Maßnahmen zur Erhaltung der wirtschaftlichen Existenz eingeleitet werden können.


Makler- und Bauträger Verordnung MaBV
Immobilienmakler unterliegen den Bestimmungen der Makler- und Bauträger-Verordnung.
Die daraus erwachsenden Pflichten sind insbesondere die Sicherheitsleistung, Verwendung von Vermögenswerten, getrennte Vermögensverwaltung, Rechnungslegung, besondere Buchführungspflichten, Informationspflichten und Werbung, usw.


Wohnungsvermittlungsgesetz WoVG
Immobilien-Makler haben dieses Gesetz zu beachten, soweit sie den Abschluss von Mietverträgen über Wohnräume vermitteln oder den Abschluss nachweisen.
Geregelt in diesem Gesetz sind die Anspruchsvoraussetzungen, wann und in welcher Höhe die Provision entsteht, Abstands- und Ablösezahlungen, Vermittlungsauftrag und Werbung.


Geldwäsche
Zu den Verpflichteten nach dem Geldwäschegesetz gehören auch Immobilienmakler.
Unter Geldwäsche versteht man die systematische Tarnung und geschickte Verschleierung von Vermögenswerten durch finanzielle Transaktionen.

Der Immobilienmakler hat für den Fall, dass ihm ein Betrag von mehr als 15.000 EUR überlassen wird, seinen Partner zu identifizieren, indem er sich den Ausweis vorlegen lässt.

Auf einen Blick









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