Welche Gebühren entstehen beim Immoblienkauf?

Beim Immobilienkauf entstehen neben dem eigentlichen Kaufpreis die Kosten für die Beurkundung und Abwicklung des Vertrages durch den Notar, Kosten der Finanzierung, die Grunderwerbsteuer, Maklerkosten und die Gerichtskosten für die Grundbucheintragung. Im Einzelnen:


Grunderwerbsteuer:
Diese beträgt in Berlin und Brandenburg derzeit 4,5% des Kaufpreises, in allen anderen Bundesländern 3,5 %.

Notar- und Gerichtsgebühren
Beides ist gesetzlich geregelt und richten sich nach dem Kaufpreis. Dabei steigen die Gebühren zwar mit dem Kaufpreis; ihr prozentualer Anteil am Kaufpreis wird aber gleichzeitig geringer.

Maklercourtage
Diese ist frei verhandelbar, richtet sich aber nach dem Markt. Im Berliner Raum betragen die Kosten meist 6 % des Kaufpreises zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.

Kosten für Bausachverständige/Gutachten
Wenn es um den Erwerb gebrauchter Immobilien geht, müssen Kosten für Bausachverständige eingeplant werden. Aber auch beim reinen Baulanderwerb können Kosten für ein Gutachten entstehen, zum Beispiel ein Kontaminierungsgutachten. An Kontaminierung sollte stets gedacht werden, wenn das Bauland früher industriell oder militärisch genutzt wurde. Auch Flächen, auf denen Tankstellen betrieben wurden, sind als sehr riskant einzustufen.

Finanzierungskosten
Die Finanzierungskosten sind ebenfalls Marktpreise. Die Kosten schwanken ständig, daher lohnt sich ein Preisvergleich vor dem Abschluss des Kaufvertrages, denn nicht immer ist die Hausbank der günstigste Anbieter.









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