Ich will in die Insolvenz. Bis wann darf mich der Gerichtsvollzieher pfänden?

Gerichtsvollzieher darf Sie bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens besuchen – Widerstand lohnt nicht, Wohnungseinrichtung nicht pfändbar – Offenbarungseid schadet nicht der Restschuldbefreiung. Bis zu dem Tag, an dem das Insolvenzgericht das Verfahren per Gerichtsbeschluss eröffnet hat.

Viele Mandanten haben furchtbare Angst vor dem Gerichtsvollzieher und unternehmen alles mögliche, um ihm aus dem Weg zu gehen. Dabei riskieren Sie sogar einen Haftbefehl wegen nicht abgegebener Eidesstattlicher Versicherung.

Eigentlich ist dies alles unnötig. Wer ein Insolvenzverfahren beantragen will, muss den Gerichtsvollzieher gar nicht mehr fürchten.

Tip

Die Gegenstände in Ihrer Wohnung sind in der Regel nicht pfändbar. Soll er doch kommen und sich in der Wohnung umsehen! Wahrscheinlich wird er sich nur ganz kurz das Wohnzimmer sehen wollen und in Ihrer Sockenschublade stöbert er schon gar nicht.

Selbst wenn Sie eine Eidesstattliche Versicherung oder Offenbarungseid abgeben müssen, wird das Ihre Rechtslage nicht verschlechtern. Wie von den Schulden sind Sie auch von den Folgen des Offenbarungseides spätestens bei Erteilung der Restschuldbefreiung nach sechs Jahren befreit.

Selbstverständlich erlöschen auch die Forderungen, die ursächlich für den Offenbarungseid waren.









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