Schritt 1: Wenn die Pfändung droht

1. Wenn die Pfändung droht

So richtig über die Schulden bewusst, werden sich die Betroffenen sobald die erste Pfändung droht.
Dann geben sie alles und wollen eine Pfändung oder den Besuch des Gerichtsvollziehers um jeden Preis vermeiden. Häufig höre ich das Zitat: „Wir leben vom Kindergeld, vom normalen Einkommen bezahlen wir Schulden“.

Dieser Zustand wird jahrelang durchgehalten. Erst nachdem sich stressbedingt ernsthafte Gesundheitsprobleme einstellen und schließlich gar nichts mehr geht, suchen die Betroffenen nach Hilfe. Die jahrelange Quälerei muss nicht sein. Wenn die Schuldenfalle zuschnappt, dann ist das eben so. Man sollte sich nichts vormachen. Wie kann man beispielsweise bei einem Gehalt von 1.200 EUR jemals 20.000 EUR Schulden zurückzahlen? Ist der Kredit bereits gekündigt, zahlen Sie mindestens 2.500 EUR Zinsen pro Jahr.

Leider wissen viele Betroffene nicht, dass sie nur den pfändbaren Teil ihres Einkommens für Schulden aufwenden müssen. Anstelle sich auf die Pfändungsgrenzen zu berufen, bringen die Betroffenen lieber jeden Cent zur Begleichung der Schulden auf. Geld zum Leben bleibt da nicht übrig. Rechnungen werden geschoben, es entstehen neue Löcher.

Wer in einer ähnlichen Situation steckt, sollte vernünftig sein. Er sollte alle Zahlungen einstellen und eine Verbraucherinsolvenz beantragen. Mit der Verbraucherinsolvenz enden alle Pfändungsversuche und nach sechs Jahren ist man schuldenfrei. Auch wenn dies eine lange Zeit ist, so besteht zumindest wieder Hoffung und in das Leben kehrt wieder Ruhe ein.

Fahrplan zur Privatinsolvenz









Vielen Dank für Ihre Nachricht

Wir werden Sie schnellstmöglich kontaktieren

Dols | Franzke

Schlüterstrasse 53

10629 Berlin

Tel. +49 30 30 61 23 45

Fax +49 30 30 61 23 46