Insolvenzantrag durch Finanzamt – was muss ich tun?

Nicht nur Ihnen, sondern auch den Gläubigern und insbesondere dem Finanzamt steht das Recht zu, ein Insolvenzverfahren über Ihr Vermögen bzw. Unternehmen zu beantragen.

Das Finanzamt wird immer dann einen Insolvenzantrag gegen Sie bzw. Ihr Unternehmen stellen, wenn Steuerschulden aus gewerblicher Tätigkeit bestehen und das Finanzamt vergeblich gegen Sie vollstreckt hat.

Das heißt, immer dann wenn der Gerichtsvollzieher des Finanzamtes Sie in Ihrem Unternehmen aufgesucht hat, um dort zu vollstrecken und er unverrichteter Dinge wieder abziehen muss, können Sie davon ausgehen, dass innerhalb der nächsten Woche ein Insolvenzantrag gegen Ihr Unternehmen erfolgt.

[dropcap]Tip[/dropcap]Ein solcher Insolvenzantrag ist erfahrungsgemäß das schlechteste, was Ihnen passieren kann. Denn der vom Gericht bestellte Insolvenzverwalter wird dafür sorgen, dass das gesamte Vermögen zugunsten der Insolvenzmasse verwendet wird.

Deshalb gilt es, einen solchen Insolvenzantrag durch das Finanzamt auf jeden Fall zu verhindern.

Spätestens nachdem der Vollstrecker des Finanzamtes sich bei Ihnen angekündigt hat, sollten Sie Farbe bekennen, das Gewerbe abmelden und dem Vollstrecker die Gewerbeabmeldung in die Hand drücken.

Die Gewerbeabmeldung verhindert, dass das Finanzamt sofort einen Insolvenzantrag gegen Sie stellt.

Damit haben Sie Zeit gewonnen. Lassen Sie sich nun ausführlich beraten, wie es mit Ihrem Unternehmen weitergeht.

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