Schritt 2: Handlungsspielräume bewahren

2: Handlungsspielräume bewahren

Klug handelt, wer einem Zahlungsengpass rechtzeitig ins Auge sieht und frühzeitig die „Landung“ vorbereitet. Dies erhöht den Handlungsspielraum des Unternehmens. Der Handlungsspielraum ist vor allem dann erforderlich, wenn der Unternehmer trotz Insolvenz selbständig bleiben will. Die damit verbundene Neustrukturierung erfordert Zeit.

Aber auch wer die Selbständigkeit dauerhaft aufgegeben möchte, sollte rechtzeitig die richtige strategische Position besetzen und erst nachdem er fest im Sattel sitzt, mit der Entschuldung beginnen.

Falsch ist es auf jeden Fall, mit laufendem Geschäftsbetrieb die Insolvenz einzuleiten, sei der Druck der Gläubiger auf den Unternehmer auch noch so groß.

Der Einzelunternehmer oder Freiberufler hat im Gegensatz zum GmbH-Geschäftsführer keine Insolvenzantragspflicht und genau diesen Vorteil gilt es bestmöglich auszunutzen.

Das heißt aber nicht, dass Sie gar nichts mehr machen. Denn dann besteht die Gefahr, dass ein Gläubiger wie Finanzamt oder ein Sozialversicherungsträger einen Fremd-Insolvenzantrag gegen Sie stellt. Dies wäre eine äußerst ungünstigste Ausgangslage zu einer erfolgreichen Entschuldung.

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