Was tun, wenn Insolvenzverwalter Schadensersatz von GmbH-Geschäftsführer verlangt?

Ob Sie von etwaigen Schadensersatzforderungen des Insolvenzverwalters wegen einem verspätet gestellten Insolvenzantrag herangezogen werden oder nicht, können Sie anhand des Gutachtens feststellen, das der vorläufige Insolvenzverwalter zur Verfahrenseröffnung angefertigt hat.

In dem Bestreben möglichst viel Geld zur Masse zu ziehen, will Ihnen so mancher Insolvenzverwalter eine verzögerte Antragstellung in die Schuhe schieben. Denn dann kann er Sie zum Schadensersatz heranziehen.

[dropcap]Tip[/dropcap]Es ist wichtig zu wissen, dass die meisten Schadensersatzforderungen der Insolvenzverwalter überzogen sind.

Oft machen sie derartige Ansprüche nur formbriefartig geltend und fordern zunächst einmal alles nur Denkbare ein, unter dem Motto: wer sich nicht wehrt, ist selbst schuld.

Für Sie als ehemaligen Geschäftsführer bestehen gute Erfolgsaussichten, die Forderung des Insolvenzverwalters abzuwehren oder zumindest zu verringern. Sie sollten es ruhig auf eine Klage ankommen lassen. Schon allein die Anfertigung einer gerichtsfesten Anspruchsbegründung wird die Forderung „verringern“.

Handelt es sich darüber hinaus um ein massearmes Verfahren, aus dem die Prozesskosten nicht ohne weiteres mit der vorhandenen Insolvenzmasse finanzierbar sind, müssen die Gläubiger die Prozesskosten verauslagen. Dazu ist erfahrungsgemäß nicht jeder Gläubiger bereit.

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