Wie viel Einkommen muss ich als Selbständiger abgeben?

Bei Selbständigen gibt es keine gesetzlich garantierten Pfändungsbeträge wie bei Arbeitnehmern, sondern der an den Insolvenzverwalter abzuführende Betrag muss ausgehandelt werden.

Nach dem Gesetz muss der Selbständige seine Insolvenzgläubiger durch Zahlungen an den Insolvenzverwalter so stellen, als wäre er ein angemessenes Arbeitsverhältnis eingegangen.

[dropcap]Tip[/dropcap]Was ein angemessenes Arbeitsverhältnis ist, darüber lässt sich bekanntlich streiten. Beispielsweise müsste ein selbstständiger Architekt sich das Einkommen anrechnen lassen, welches ein angestellter Architekt durchschnittlich verdient.

Von diesem fiktiven durchschnittlichen Einkommen wird dann der pfändbare Betrag ermittelt. Die Pfändungsgrenze beginnt bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 990 € und erhöht sich dann in Abhängigkeit vom Einkommen und den bestehenden Unterhaltspflicht.

Die Insolvenzverwalter sind in der Regel mit dem zufrieden, was auf der Einnahme- Überschussrechnung als Ergebnis verbleibt. Davon beanspruchen Sie den pfändbaren Betrag.

[button text=“mehr“ link=“http://dols-franzke.de/regelinsolvenz-tipps-zur-regelinsolvenz-fur-unternehmer-und-freiberufler/“ title=“Tipps zur Regelinsolvenz für Unternehmer und Freiberufler“]









Vielen Dank für Ihre Nachricht

Wir werden Sie schnellstmöglich kontaktieren

Dols | Franzke

Schlüterstrasse 53

10629 Berlin

Tel. +49 30 30 61 23 45

Fax +49 30 30 61 23 46